Die München Rangers Ladies verlieren gegen die Berlin Kobras Ladies mit 38:6. Somit ist die erhoffte Überraschung, den mehrfachen deutschen Meister zu schlagen nicht in Erfüllung gegangen.
Besonders in der ersten Halbzeit hatten die Rangers zu kämpfen, sie endete mit 30:0. Die Berliner Ladies starteten mit einer Formation, mit der die Rangers nicht gerechnet hatten. Hier zeigte sich, dass die Rangers Ladies noch ein relativ unerfahrenes Team sind: Die Umstellungsphase dauert viel zu lange. „Berlin hat sich sehr stark gezeigt gerade in der ersten Halbzeit, wo sie sehr dominant gespielt haben und wir zu lange gebraucht haben um in das Spiel reinzukommen.“, sagt Running Back Coach Philipp Podmaniczky zum Spiel. „Aber wir haben den Berlinern ein spannendes Match geliefert und wenn wir an uns arbeiten, haben wir nächste Season eine Chance noch weiter zu kommen.“
Auch wenn in der Rangers Defense ein paar Tackles verpasst oder erst zu spät gesetzt werden konnten, hat die Defense gezeigt, warum es das Team verdient ins Halbfinale geschafft hat. Und Defense Line Coach Ray Hurt ist zuversichtlich: „Tacklen können wir im Training üben. Der schwere Teil, Spielzüge zu verstehen und zu wissen, wo sie auf dem Feld sein müssen und warum, haben die Mädels verstanden.“
Die Offense der Rangers hat noch ein paar Schritte mehr zu machen. Das Uhrwerk hakt an manch einer Stelle und die einzelnen Rädchen müssen noch besser ineinander greifen. Erst dann kann das Spiel der Rangers Ladies variabler werden. Sollte dies den München Rangers Ladies in der nächsten Season gelingen muss sich manches Team warm anziehen. Gegen ein so starkes Team wie die Berliner es sind, lief das Uhrwerk noch nicht rund genug. Trotzdem zeigt der Verlauf der zweiten Halbzeit, wie viel Potential in den Rangers Ladies steckt – 8:6 ist die Halbzeitbilanz hier.
Den Touchdown erzielte Defense End Sarah Zimmermann #81 im 3. Quarter, die einen Fumble erfolgreich aufnehmen und in die Endzone tragen konnte.
Wide Receiver Coach Maximilian Strasser fasst zusammen: „Ich bin stolz auf die Mädels, dass wir es so weit geschafft haben und das im ersten Jahr in der ersten Bundesliga.“